India Journal

the journey into the east

23.07.09 – der Tag ohne Elefant

Wir konnten puenktlich unseren gebuchten Trip zu einer Gewuerzplantage antreten. Nach der einstuendigen Fahrt ins Landesinnere (wirklich schoen, aber nicht berauschend) kamen wir unerwartet in einer touristischen Massenabfertigungsanlage an. Wir erhielten das erste Mal in Indien einen roten Punkt auf der Stirn und freundlicherweise wurde uns auch eine Blumenkette umgehaengt. Als Anschluss wurden wir von einer aeuszerst gelangweilten Fuehrerin kurz durch die Plantage gefuehrt. Ihre Erzaehlungen zu den Pflanzen waren wie auswendig gelernt (nicht im positiven Sinne) und das aufregenste war, wie eine giftige Raupe voller Elan auf mich herunterfiel.

Wir wurden hart entaeuscht als der gebuchte Elefantenritt aus bis dahin unerklaerlichen Gruenden nicht stattfand und auch keiner der Angestellten dort etwas zu Elefanten sagte. Gelangweilt fuhren wir nach einem Essen zurueck nach Calangute und legten uns erstmals auf den Strand.

Am Strand begegneten uns eine Gruppe Kinder, welche uns anbettelten und nachdem wir ihnen einen angemessenen Betrag gegeben hatten, auf einmal mehr wollten.

Wir trafen auch eine Strandverkaeuferin (welche immer wirklich arm gewirkt hatten), welche uns erzaehlte sie haette ihren ersten Tag an diesem Strand und sei gerade von irgendwo gekommen. Wir waren ueberascht als sie auf einmal auf ihrem Handy angerufen wurde, da wir diesen Luxus nicht erwartet hatten.

Nachdem wir uns genug der Sonne gegoennt hatten, gingen wir in das Reisebuero, wo wir den Elefantentrip gebucht hatten, um unser Geld zurueckzuverlangen, weil es keine Elefanten gegeben hatte. Hier erfuhren wir endlich, dass das Problem unser Taxifahrer war, welcher uns zu der falschen Gewuerzplantage gebracht hatte (an der richtigen fuhren wir glaub ich sogar vorbei). Wir bekamen unser Geld fast vollstaendig zurueck und sind deswegen nicht so schlecht ausgestiegen.

22.07.09 – der Ueberfall der VerkaeuferInnen

Wir entschlossen u in der Frueh noch eine Nacht im Julma zu bleiben (wo wir dann auch bis Dienstag blieben) und fuhren nach Anjuna, um vielleicht heute den Markt zu sehen zu bekommen.

In Anjuna (nach einem guten Fruehstueck im ‘Blue Tao’) kamen wir drauf, dass der Flohmarkt nur in der Hauptsaison stattfindet. Auf der Suche danach wurden wir aber quasi von VerkaeuferInnen ueberfallen, welche zuerst sehr freundlich anfingen, aber durchaus laestig waren. Nachdem sie uns ihre Ware vor einem leerstehendem Haus gezeigt haben und anfingen uns zu bescheissen, ergriffen wir moeglichst unfreundlich die Flucht.

Danach ruhten wir uns erstmals in einer Portion Internet aus, danach waren wir wieder bereit etwas einzukaufen. Meine Sammlung groszer Tuecher waechst bestaendig an.

Am Abend kehrten wir zu unserem Fixstern in Goa, dem ‘Bay Watch’, zurueck.

21.07.09 – ein ruhiger Tag am Strand

Der Tag fing angenehm ruhig an, der Leo vollbrachte am Vormittag schon Wunder und hat die Postkarten endlich aufgegeben (Lieferzeit ca. 10 Tage).

Wir verbrachten den Tag den Tag am Strand und bekamen das erste Mal so richtig Sonne zu sehen und am Abend auch den Sonnnebrand zu spueren. Jetzt werden uns die Leute wenigstens glauben, dass wir in Indien waren, vorher hatten wir quasi keine Farbe bekommen.

Wir lieszen den Abend wieder mal ruhig ausklingen. Leider gibts nicht viel mehr zu berichten, weil einfach nicht mehr passierte.

20.07.2009 – zurueck an den Anfang

Nachdem wir diesmal das Fruehstueck rechtzeitig erreichten, entspannten wir uns noch ein wenig und zogen um Punkt 12 aus dem Hotel aus. Die Hotelrechnung (inkl. hervorragendem Essen, Waeschereiservice und Minibar) betrug fuer die 2 1/2 Tage ca. 16000 Rupee.

Wir hatten uns gestern ein Zugticket nach Bombay/Mumbai gekauft, da jedoch genau zu dieser Zeit der Monsun in Bombay wuetete (es gab Ueberschwemmungen, Tote und das gesamte Verkehrssystem lag lahm) mussten wir die Tickets leider verfallen lassen, da es zu spaet war fuer eine Reklamation.

Nachdem Bombay gecancelt war, fuhren wir zurueck nach Calangute, wo wir auch die zwei ersten Naechte uebernachteten. Wir nahmen uns spontan ein Hotel, was ein wahrer Gluecksgriff war (wir zahlen pro Doppelzimmer und Nacht 500 Rupee; sind die einzigen Gaeste im Hotel und haben deswegen die ‘Veranda’ fuer uns alleine. Auszerdem ist das Hotel nicht weit vom Strand und unserer favorisierten Strandbar entfernt.

Den Nachmittag verbrachten wir wieder im ‘Bay Watch’, wo ich mir eine Kopf- und Fuszmassage goennte. Das Wetter war heute sehr gut, es schien die Sonne sehr stark durch die Wolken durch und es regnete fast nicht.

Nachdem wir im ‘Plantain Leaf’ Abendessen waren, liesen wir den Abend im ‘Bay Watch’ ausklingen, wo wir Facebook Accounts austauschen konnten.

19.07.2009 – im Luxus schwimmen

Von dem Luxushotel ‘Nova Goa’ waren wir zwar gestern schon beeindruckt, heute liesen wir uns es aber den ganzen Tag gut gehn. Fuer das Fruehstueck wurde extra auf uns gewartet und wir wurden deswegen am Zimmer angerufen, hervorragender Service.

Das einzige was wir unternahmen, war eine kleine Reise nach ‘Old Goa’, eine fruehere Groszstadt. In der Stadt gibt es jetzt fast nur mehr Kirchen, Inquisitionspalaeste und Bischofshaeuser. Die Straszenverkaeufer zeichnen sich durch eine besonders grosze Pendanz aus, uns wurden die Opfergaben in das Taxi mit dem wir ankamen hineingeworfen. Die reine Sightseeingtour fuehrte uns durch die Basilika des Franz Xaver, wo wir auch einen Blick auf dessen Leichnam werfen konnten. Die Parkanlagen rund um die Gebaeude waren sehr weitlaeufig und angenehm, weil der Securitydienst die Verkaeufer drauszen hielt. Hier waren auch einige indische Reisegruppen, welche wieder Fotos mit uns machen wollten.

Danach fuhren wir ins Hotel zurueck, wo wir eine wunderbar coole Werbung im Fernsehen sahen (http://www.youtube.com/watch?v=GhFA0vQcm8s ), welche uns allen gefiel.

Der ganze Tag verlief sehr ruhig, wir ruhten uns aus und so.

18.07.2009 – etwas Luxus muss sein

Wir mussten um 8 Uhr in der Frueh aus der ‘Park Lane Lodge’ raus, was eigentlich eine Frechheit war. Zum Glueck hatten wir bereits im Hotel ‘Nova Goa’ reserviert und fuhren mit 2 Ritschas 2 Haeuserblocks. Check-In verlief schnell und problemlos, das meiste wurde fuer uns erledigt.

Fruehstuecken waren wir im Cafe Fidalgo, danach begann der bis jetzt geruhsamste Tag. Wir wohnen in der ‘Deluxe Suite’ und es ist einfach wunderbar, das ganze Hotel ist klimatisiert, die Betten sind sauber, riesig und wunderbar weich. Wir rasteten bis in den fruehen Nachmittag, wo der Leo und ich auf den Markt gingen um Fruechte (1 riesige Papaya, 1 Ananas, 7 Mangos) zu kaufen, die Mangos schmeckten unglaublich gut.

Zurueck im Hotel bemerkten wir, das unserer gesamter Raum schief war, Leo bekam von dem etwas Seekrankheit. In unserer Suite fiel danach kurz der Strom aus, aber es war auch ein sehr regenreicher Tag, also konnten wir das nachsehen.

Unser Abendessen nahmen wir im Hotelrestaurant ‘Lotus’ ein, welches einen noch nie erlebten Service bot. Wir bekamen einen Grusz aus der Kueche, Knabbereien als Apperitif, der Oberkellener (ja, wir hatten tatsaechlich mehrere perfekte Kellner nur fuer uns) beriet uns wegen des Essens, selbst als wir das Essen hatten, halfen die Kellner den Reis und so auf die Teller zu bringen. Alles in allem sehr edel, ich machte nur den Fehler das Mahl mit einem Bloody Mary abzuschlieszen, welches ich ohne Zoegern als das ekelhafteste Cocktail aller Zeit bezeichnen wuerde.

17.07.2009 – die Haupstadt wartet auf uns

Am Vormittag hatte es im ‘Ave Maria’ 29 Grad Celsius. Fuer einen Spottpreis fuhren wir vom ‘Ave Maria’ nach Panjim, wo wir uns in die ‘Park Lane Lodge’ einquartierten. Das Hotel wird von einer streng christlichen Familie gefuehrt, welche obendrein auch noch sehr buerokratisch veranlagt sind (unsere Daten wurden in dreifacher Ausfuehrung aufgenommen).

Wir aszen in einem kleinem, eher fuer Einheimische, Lokal, welches billig war, aber die Huehnchengerichte waren mit Knochen(splitter) versetzt, was alles etwas muehsam machte. Danach wanderten wir durch die Stadt und suchten dann einen Tempel auf, wo Leo und Tobi Opfergaben kauften und opferten.

Danach fuhren wir mit zwei Ritschas in den lokalen Markt. Die Fahrt war intressant und der Markt war absolut der Wahnsinn: Ueberall Fruechte und Gemuese, dazwischen schlafen die VerkaeuferInnen. Wir kauften Chilli Schoten ein, auch waren die Zimtstangen hervorragend.

In einem kleinen Cafe, wo wir uns nur kurz erfrischen und ausruhen wollten, fiel der Strom aus (das passier hier oefters) und wir saszen im Dunkeln.

Wir beschlossen uns die naechste Nacht in einem Luxushotel(wo ich gerade im ‘Business Centre’ sitze und die Eintraege tippe) einzuquartieren (es kostet immerhin 4.800 Rs. die Nacht, ca. dem Monatslohn eines einfachen Angestellten (3.500 bekommt ein Pizzajunge)) und reservierten von 18.7 bis zum 20.7. Das Hotel ist umwerfend, die Pagen und Bediensteten wollen uns alle Wuensche von den Augen ablesen, mehr dazu im naechsten Eintrag, wo wir uns dann wirklich einquartierten und auch das Restaurant genieszen konnten.

Der naechste Stop war der ‘Broadway Bookstore’ wo es Postkarten und Unmengen an etwas veralteten Buechern zu sehr billigen (fuer europaeische Verhaeltnisse) Preisen gab.

Den Abend lieszen wir im ‘Park Lane Lodge’ ausklingen, wo wir zum zweiten Mal in Goa (das erste Mal sahen wir sie im ‘Blue Tao’) eine Mutter mit ihrem 20-jaehrigen Sohn trafen. Zu unserer Ueberaschung waren sie aus Salzburg und es war ungemein gemuetlich (der Sohn spielt uebrigens am 29. September mit seiner Band ‘MobyStick’ (http://www.myspace.com/MobyStick) in Wels im Schl8hof, natuerlich fuer uns jetzt ein Pflichttermin).

16.07.2009 – der tote Norden von Goa

Nachdem wir aus der Absteige ‘Dolrina’ abgereist waren, aszen wir das laut Reisefuehrer beste Fruehstueck in Goa, naemlich im ‘Blue Tao’. Der Reisefuehrer hatte nicht unrecht, die Pancakes waren hervorragend, der Getreidebrei mit Fruechten herrlich und der Kaffe soweit gut. Nach dem Fruehstueck begaben wir uns in ein hervorragendes Internetcafe in Anjuna, von wo ich dir ersten beiden Eintraege schreiben konnte.

Nach dem Fruehstueck wollten wir nach Morijim weiterfahren, der Ort war allerdings komplett ausgestorben, alle Hotels hatten geschlossen. Deshalb beschlossen wir uns in Arambol einzuquartieren, nach einigem Suchen fanden wir das ‘Ave Maria’, ein kleines, aber sauberes und nettes Budgethotel.

Wir wanderten auf der Suche nach einem sauberen Restaurant den dreckigen Strand von Arambol etwas hinauf, auf dem Weg trafen wir einige Touristen aus der Ukraine, aus Russland und aus Korea. Nachdem wir einige Zeit das Meer ins seiner vollen Groesze und Staerke beobachtet hatten, gingen wir zu einem kleinen Schrein den Huegel hinauf.

Da in Arambol alles geschlossen hatte, fuhren wir mit dem Taxi (bzw. einem freundlichen Einheimischen) zurueck ins ‘Blue Tao’ um dort zu essen. Fuer eine Fahrt von ca. 30 Minuten zahlten wir 400-600 Rupee, Taxi fahren ist einfach zu billig hier.

15.07.2009 – ab in den Norden

Wir zogen aus der Casa de Goa aus und fuhren mit dem Taxi nach Vagator (Taxifahren ist uebrigens so billig, dass man wirklich jede beliebige Strecke fahren koennte), wo wir uns in das Hotel Dolrina einquartierten. Das Hotel ist sehr billig und dementsprechend, wir hatten anfangs keinen Strom im Zimmer. Das Zimmer besteht nur aus einem Bett und einem “Bad”, wo man sich direkt darinnen duscht.

Nachdem wir einquartiert waren, fuhren wir nach Anjuna, wo ein beruehmter Flohmarkt sein sollte. In dem Ort sahen wir uns eine kleine Kirche an, wo eine Kuh ihren doch recht fluessigen Stuhl direkt vor den Eingang gelegt hatte. Nach diesem Ereignis gingen wir in das Restaurant ‘Blue Tao’, wo alle Saefte frisch gepresst werden, der Leo hatte dabei Pech, weil er bis jetzt nur grausliche Sachen getrunken hatte. Die Speisen sind auch sehr gut.

Danach wollten wir auf den beruhemten Flohmarkt, doch gingen wir stattdessen auf einen Markt, wo wir die einzigen Touristen waren und sich deswegen alle VerkaeuferInnen auf uns stuerzten. Die Preise waren hoch angesetzt, rasselten aber nach ersten Zoegern in den Keller (habe um 100 Rs. einen Rucksack kaufen koennen, und um je 50 Rs. Polsterueberzuege fuer daheim).

Zuerueck in Vagator besichtigten wir die Straende, wo wir eine Art Einheimischenattraktion darstellten, wir wurden gefilmt und fotografiert wie wir ihnen die Haende schuettelten. Die beruehmteste Strandbar hier, das ‘Nine’, hatte geschlossen, in der Saison muss es aber der Partyort ueberhaupt sein.

Am Abend aszen wir vorzueglich im ‘Bamboo Palace’, wo auch zwei andere Weisze waren. Die Nacht verbrachten wir in der billigsten Absteige (200 Rs. pro Zimmer und Nacht), sie war dementsprechend. Das Nachtleben war eher langweilig, wir tranken in einer Bar noch etwas und legten uns dann schlafen.

14.07.2009 – Rast am Strand und beste Strandbar

Nach dem ersten Tag folgte der zweite :)

Das Fruehstueck im Hotel war intressant, man isst auch in der Frueh sehr stark gewuerzte Speisen, wir wollten zum Strand und sahen uns die Stadt nochmal an. Wir sahen vereinzelt ein paar Weisse. Auf der Strasse boten sich uns Frauen und Drogen an, mit einem im Chor ausgesprochenen “No thanks” erledigt sich das aber schnell.

Am Strand wurden wir regelrecht von SchmuckverkaeuferInnen belagert, diese verhielten sich aber wie eine Erkaeltung, wenn man lange genug nichts sagt gehen sie weiter. Doch sind sie trotzdem anstrengend, vor allem wenn man seine Ruhe haben will (da sagen sie dann meistens “Buy something and I go”). Nachdem uns ein Monsumregen ueberaschte suchten wir in einer Strandbar, dem ‘Bay Watch’, Zuflucht. Da wussten wir noch nicht, was das fuer ein Gluecksgriff war. Die Kellner waren unglaublich freundlich, scherzten mit uns und brachten uns alles was wir haben wollten. Wir verbrachten dort den Mittag und fruehen Nachmittag, hier kann man sagen, dass wir fast ohne Zeit leben. Wegen der Wolken ist die Zeit nicht einmal abschaetzbar, es ist aber sehr angenehm so dahinzuleben.

Nachdem wir uns im Hotel noch einmal ausruhten, gingen wir ins ‘Plantain Leaf’ essen. Das Restaurant war sehr angenehm, das Essen gut und so liessen wir uns die indische Kueche mal schmecken.

Den Abend verbrachten wir wieder im ‘Bay Watch’ wo wir als einzige Gaeste rundum versorgt waren. Auf dem Weg dorthin wurden wir von einem Monsunsturmregen ueberascht, welcher es fast unmoeglich machte ueber den Strand zu gehen. Wir tranken einige Cocktails, tanzten und hatten Spass.

Das Monsunwetter ist an sich gesehen noch nicht unangenehem, es ist staendig bewoelkt, der Wind blaest, am Strand besonders stark, nur ins Landesinnere. Von Zeit zu Zeit gibt es kurze, heftige Schauer, die man lieber drinnen als draussen erlebt.

Die Preise hier sind wahnsinnig niedrig, wir essen zu viert meistens um die 1200 Rupien (etwa 17 EUR), dabei speisen wir aber reichlich und trinken auch dazu.

13.07.2009 – der Flug & die ersten Eindruecke

Nun der erste Post direkt und live aus Indien!

Natuerlich hat es mit dem Flug begonnen, die Lufthansa Maschine nach Delhi war angenehm, auch wenn wir nichts geschlafen haben, wir waren einfach zu aufgeregt, dass wir wirklich nach Indien fliegen. Die Ankunft war ueberwaeltigend, die Luft kann man beinahe angreifen so schwuel war es in Delhi. Der Himmel ist fast staendig bewoelkt, die Sonne scheint nur hin und wieder staerker. Die Fahrt zwischen den Terminals am Flughafen wurde von Bewaffneten begleitet, gleichzeitig sah man auch ueberall Wachposten.

Der Flug von Delhi nach Goa war etwas anstrengend, die indische Fluglinie Kingfisher ist etwas mies. Kingfisher macht in Indien/Goa so ziemlich alles, es gibt Bier, Wasser und Essen von dieser Firma. Die Taxifahrt durch Goa ins Hotel in Calangut vermittelte uns die ersten Eindruecke, die Vegetation blueht, die Kuehe goennen sich die Strasze und die Leute hupen moeglichst oft.

Das erste Hotel, Casa de Goa in Calangut, erschien uns anfangs wie ein Luxushotel, es gab im Innenhof einen Pool und die Zimmer wirkten sehr sauber. Wir waren endlich in Indien angekommen, konnten unser Gepaeck abstellen und goennten uns den ersten Drink auf der Terasse.

Obwohl von der langen Reise (wir waren zirka 27 Stunden fast die ganze Zeit wach) erschoepft, gingen wir noch etwas durch Calangut, am Anfang wurden wir sofort von Gewandverkaeufern ins Geschaeft gelockt. Da hatten wir das Verhandeln noch nicht richtig erlernt und bezahlten etwas viel (in Relation zu jetzt natuerlich, ein Hemd kostete ca. 10 Euro). Calangut ist sehr stark bevoelkert, doch waren wir als Touristen fast alleine, jeder sturzte mit Angeboten auf einen ein, doch die Leute waren sehr freundlich.

Den Tag schlossen wir mit einem Essen im Hotel ab, was sich als schlechte Idee herausstellte, weil das Essen nicht so gut war und wir erst nach einer indischen Familie bedient wurden. Danach gings noch kurz auf die Terasse und dann endlich ins Bett. Muecken gab es uebrigens fast keine hier, wir schliefen trotzdem im Moskitonetz eingewickelt.

Indien ueberfaellt einen mit Sinneseindruecken, wir haben genug gesehen um damit 2 Wochen oesterreichische Erinnerungen zu fuellen.

kurz vor dem anfang…

Zurzeit sitze ich noch daheim und bereite mich auf meine Reise nach Goa, Indien vor. In diesen Blog werde ich meine Erlebnisse so live wie möglich mitschreiben, begrenzt bin ich nur dadurch, dass ich immer Internetshops aufsuchen werden müssen, um ins Internet zu kommen.

Abflug ist Morgen am Abend und die Reise beginnt offiziell um ca. 14:30 wenn ich mit gepackten Rucksack das Haus verlasse und mich nach München begebe.

Die Gesellschaft in der ich reise ist ausgezeichnet, es handelt sich um drei Individualisten, jeder mit seinem Tick: Aaron, Leo und Tobi.

Doch nun genug mit diesen losen, aufgeregten Worten, die nächste Botschaft wird hoffentlich schon aus Indien stammen. Ich freue mich sehr :)